"Fairer Pausenkiosk"

Weltladenverkauf in der Schule

Jeden Freitag öffnet in der ersten Pause in der Aula ein kleiner Verkaufsladen. Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse verkaufen Waren aus dem Weltladen Wasserburg/Inn. Es gibt Popquins, Nüsse, Schokolade, Süßigkeiten, Kaffee, Kakao, Tee, Reis, Gewürze, Zucker, Bananen und Trockenfrüchte.

Geht es den Schülern dabei nur ums Naschen oder ums Verkaufsspiel?

Oberstes Ziel des Fairen Handels ist die Bekämpfung der Armut in den sog. Entwicklungsländern. Kleinbauern und Kleinproduzenten erzeugen und vermarkten in Kooperationen ihre Produkte. Der Faire Handel garantiert ihnen dabei Mindestpreise, die über den Weltmarktpreisen liegen, und langfristige Lieferverträge.
Inhaber von Plantagen verpflichten sich, ihre Arbeiter gerecht zu entlohnen und ihnen gute Arbeitsbedingungen zu gewähren. Kinderarbeit ist ausgeschlossen.
Kurzgefasst garantiert der Faire Handel den Familien, dass sie von ihrer Arbeit leben und ihre Kinder eine Schule besuchen können.
Wir als Schule gehen mit gutem Beispiel voran und helfen mit unserem Verkaufsstand, dass es Kindern in den sog. Entwicklungsländern besser geht.
Ganz nebenbei lernen unsere Schülerinnen und Schüler auch, wie ein Geschäft abgewickelt wird, d.h. Warenbestellung, Abrechnung und Freundlichkeit und Ehrlichkeit beim Verkaufen werden geübt und angewandt.